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Ich weiß genau, warum ich dich so hasse...

Auf dem Gymnasium hat man das nicht. Und ich weiß auch warum. Unnötig, sinnfrei und nervig... das ist er, der TGA. Der textgebundene Aufsatz.
Ich beschäftige mich erst das zweite Jahr damit, aber ich hasse ihn jetzt schon^^ Und meine Schüler werden ab der sechsten Klasse damit genervt. Die Armen!
 
Ich meine, die Intention dahinter ist gut. Die Schüler sollen merken, wie sachliche Texte aufgebaut sind, was alles dahinter steckt. Sie sollen erkennen, dass diese auch manipulieren können, oft eben nur scheinbar sachlich sind. Aber die Korrektur... man liest die ganze Zeit wirklich nur das Gleiche. Möp...
Wegen meiner Lehrprobe (bestanden, yeah^^... nie wieder Schaustunden halten *ggg*) hab' ich erst heute angefangen, die Schulaufgabe, die ich bereits vorletzte Woche geschrieben habe, zu korrigieren. Neun habe ich geschafft, hatte aber natürlich erst nach der Schule angefangen. Morgen ist mein freier Tag, da möchte ich die restlichen 14 packen... Mal sehen. Ist zum Glück 'ne siebte Klasse, da ist der TGA noch ned so umfangreich.
 
Was meine Schüler nie lernen werden:
Entweder: Im Text geht es um ...
oder: Der Text handelt von ...
Nicht: Im Text handelt von / Der Text geht um / Im Text handelt es sich um / ...
 
Nachdem ich lauter Vierer rausgehauen hatte, war ich depri. Aber insgesamt wird's wohl ein normaler Schnitt werden. Hab auch schon Dreier und Zweier...
 
Plan für morgen: immer nur ein paar am Stück korrigieren, dazwischen was anderes machen bzw. Pause machen, damit man ned kirre wird.
Muss z.B. noch Stunden vorbereiten. Außerdem bissl aufräumen und putzen. Muss mal wieder sein. Und Papierkram sortieren. Muss schauen, was ich alles für die nächsten Prüfungen brauche (in vier Wochen... die letzten drei^^), damit ich das in den Ferien bei mir am Hauptwohnsitz habe und lernen kann.
 
Noch was erfreuliches: Ich habe nun endlich eine Brieffreundin gefunden :-) Arbeite im Mom an meinem ersten Brief. Ich bin erschöpft, aber ich freu mich :-)
8.4.14 01:24


Einsamkeit

Zur Zeit ist es seltsam. Ich fühle mich sehr einsam, obwohl ich in Arbeit versinke (die dritte Lehrprobe steht an, ich schreibe in allen Klassen Schulaufgaben usw.) und wahrscheinlich eh keine Zeit hätte für großartige Unternehmungen jeglicher Art.

Trotzdem...

Ich überlege, mir eine Brieffreundin zu suchen. Habe letztens danach gegoogelt und eine Anzeige gefunden, die mich total angesprochen hat. Der erste Kontakt läuft über Email, ich habe ihr vorgestern geschrieben, doch bisher blieb jegliche Reaktion aus. Aber irgendwie... wenn ich andere Anzeigen lese, klingen diese immer so lahm... naja, vielleicht kommt ja noch was . Ich will auch ned zu viele Leute deswegen anschreiben, denn mehr als eine Brieffreundschaft könnte ich wohl sowieso nicht pflegen.

Das Referendariat hat mich noch einsamer gemacht als jemals zuvor. Dabei hatte ich nie viele Freunde und wirklich tiefgehende Freundschaften überhaupt nicht. Und Zeiten der Einsamkeit kenne ich deshalb zur Genüge.

Über einen Kumpel meines Verlobten bekomme ich mit, wie es andernorts läuft. Ich habe den Eindruck, es muss nicht so beschissen sein wie hier in Bayern. Aber ich bin nun einmal hier.

Letztens bekamen ich und meine Freundin / Ref-Kollegin Flyer in die Hand gedrückt. Jehovas Zeugen. Die kann man sogar zu sich bestellen. Ich witzelte, dass ich das aus Verzweiflung vielleicht sogar tun würde. Einfach, um mal wieder soziale Kontakte zu haben, außerhalb der Schule. Mal keine Lehrer. Normale Leute sozusagen.^^

Seit dem Ref hält mein Leben die Pause-Taste gedrückt. Ob sich das danach wohl wieder ändert? Gibt es ein Leben nach dem Ref?

28.3.14 01:13


Die Schnuffels

Sonntagabend. Ich fuhr gerade durch die finstere Nacht und ahnte nicht Böses, als plötzlich ein kleines Kaninchen aus dem Nichts am Straßenrand auftauchte - nun hell erleuchtet durch meine Scheinwerfer. Ich warf einen Blick in den Rückspiegel: kein Auto zu sehen. Also trat ich in die Bremsen, doch da rumpelte es schon. Zu spät.

Nimmt es mich mit? Nicht wirklich. Beschäftigt es mich? Ein wenig.

Langsam senkte sich die Sonne hinter den Hügeln von Schnuffelhausen herab und tauchte die Landschaft zunächst in ein sattes Rot, bevor sie schließlich ganz verschwand. Finsternis brach herein.


 

Zwar hatten sich allmählich die ersten sonnigen Tage eingestellt, dennoch war es nachts noch sehr kühl. Deshalb stand Papa Schnuffel vor dem Kamin des Baus der Familie und fachte das Feuer an, bevor er sich mit einem zufriedenen Seufzer in seinem alten Schaukelstuhl niederließ, seine Brille herauskramte, die geliebte Pfeife anzündete und schließlich begann, in der Zeitung zu blättern.

Mama Schnuffel saß mit den drei Kindern am Tisch der Stube und stopfte Socken. Die Kinder zeichneten und rangelten ab und an um die passenden Buntstifte.

"Ach herrje...", meldete sich da Mama Schnuffel zu Wort, "ich habe ganz vergessen, Frau Hoppel mein Rezept für den Möhrenauflauf zu bringen. Das braucht sie morgen dringend."

Sie blickte Papa Schnuffel auffordernd an, doch der gab nur ein unwilliges Grunzen von sich und blätterte die Zeitung lautstark um. Gerade hob Mama Schnuffel dazu an, das Wort direkt an ihren Gatten zu richten, da meldete sich Mümmel, ihr Jüngster, zu Wort: "Ich kann es ihr noch schnell bringen."

"Nein, das geht nicht, es ist doch schon dunkel," erwiderte sie,

"Ach lass mich doch. Der Weg ist doch gar nicht weit," bettelte Mümmel.

"Aber die Straße...," hob die Mutter zum nächsten Einspruch an, wurde aber vom Vater unterbrochen: "So klein ist er doch nicht mehr. Er schafft das schon. Außerdem ist Sonntag, da ist es ruhig auf den Straßen."

Die großen Kulleraugen ihres Jüngsten taten ihr Letztes dazu, um den Widerstand der Mutter zu brechen. Und so hoppelte Mümmel fröhlich los. Schnell legte er die wenigen Meter zur Straße zurück. Kein Auto weit und breit - also schnell hinüber, weiter bis zum Bau der Familie Hoppel. Dort lieferte er das Rezept bei der überglücklichen Frau Hoppel ab, die ihm als Dank noch ein Möhrenplätzchen überreichte, was Mümmel genüsslich verknusperte, während Frau Hoppel lobte, was für ein guter und netter Sohn er doch sei.

Er verabschiedete und hoppelte wieder gen Heimat. Schnell konnte er schon die Lichter seines Elternhauses erspähen. Er war voller Vorfreude und sah das stolze Gesicht seines Vaters schon vor sich und das der erleichterten Mutter - sie machte sich ja immer so viel Sorgen. Nur noch die letzten Meter... *RUMMS*

 


 

Mutter Schnuffel schaute von ihren Näharbeiten auf zur großen Standuhr.

"Er ist nun schon so lange weg," seufzte sie.

"Ach, du weisst doch, wie Frau Hoppel ist... Wahrscheinlich verspeist er gerade einen Keks nach dem anderen und hat darüber hinaus vergessen, dass wir auf ihn warten," beschwichtigte sie ihr Gatte

"So wird's wohl sein."

Und so wandte sie sich wieder den kaputten Socken zu und wartete. Und wartet bis heute...

 


 

 

18.3.14 19:01


Die rote Hose

Eigentlich dachte ich, ich wäre inzwischen reifer. Ich hätte mich mit meinem unförmigen Körper abgefunden und würde dazu stehen. Aber nun ist es passiert...
 
Letzte Woche habe ich Klamotten bestellt, unter anderem eine rote 3/4-Hose. Sehr schick. Am Freitag das Paket abgeholt und gleich alles anprobiert. Die Oberteile passten alle wunderbar. Dann kam die Hose: Ich winde mich hinein und... ich bekomme sie einfach nicht zu. Schock! Oder eher Gewissheit, ahnte ich die grausame Wahrheit doch schon, da meine anderen Hosen bereits seit geraumer Zeit zwickten und zwackten.
Konsequenz unter normalen Umständen: wieder in den Karton damit und zurückgehen lassen.
Meine Reaktion diesmal: Wut, Verzweiflung... und ich packte sie doch tatsächlich auf den "Behalten"-Stapel meiner Bestellung.
 
Warum? Um mich selbst zum Handeln zu nötigen. Ich muss einfach irgendwann in diese Hose passen, sonst war das Geld dafür umsonst. Schon lange hegte ich den Gedanken, abzunehmen. Und immer stand der Plan fest: Morgen fange ich an! Tags darauf immer noch der feste Plan: Morgen fange ich an! Usw.
 
Nun muss ich aber anfangen, es hilft nichts. Ich will in diese Hose passen!!!
 
Heute beginnt also der erste Tag meines - ernährungstechnisch gesehen - neuen Lebens. Wie ich vorgehen möchte: unter der Woche, wenn ich an meinem Arbeitsplatz bin abends auf Kohlenhydrate verzichten. Am Wochenende "normal" zuhause mit meinem Verlobten speisen. Dabei aber immer die Kalorien im Auge behalten.
 
Momentaner Hosenzustand: Größe 40, gerade noch... bei der roten Hose schon nicht mehr.
Ziel: Immer noch Größe 40 (der Illusion, unter diese Größe zu kommen, gebe ich mich schon lange nicht mehr hin), aber die Klamotten sollen wieder gut sitzen.
 
In kg ausgedrückt: Erstmal unter 70kg kommen und dann sehen wir weiter. Wieviel ich im Moment wiege, werde ich am Wochenende herausfinden, da ich hier keine Waage habe.
 
Ich habe schon öfter erfolgreich und auf gesundem Weg abgenommen, konnte das Gewicht aber nie halten... ich hoffe, diesmal ist es anders.
 
Mein grober Ernährungsplan:
- morgens was Süßes (muss sein^^)
- mittags Obst
- abends dann meine Hauptmahlzeit bestehend aus massig Gemüse und etwas Fleisch
 
Heute hat es gut geklappt, obwohl ich noch Bedenken habe. Der Tag ist ja noch ned rum... mal sehen... sowohl der Geist ist noch etwas unwillig als das Fleisch auch schwach...
17.3.14 22:45





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